04.01.2022

Neues CT für die Radiologie am Vinzentius-Krankenhaus Landau

Rechtzeitig vor Weihnachten nahm die Radiologie das neue CT in Betrieb. Im Vergleich zu dem alten Gerät überzeugt das neue CT von Siemens mit einer deutlich geringeren Strahlenbelastung (bei einigen Untersuchungsprotokollen um bis zu 80 %), die Untersuchungs- und Rekonstruktionszeiten sind verkürzt und der Kontrastmittelbedarf ist viel geringer, was die Nieren der Patienten schont. Durch eine spezielle Technik (sog. Dual-energy-Technik) sind zukünftig Aussagen beispielsweise zur Zusammensetzung von Nierensteinen möglich oder es lassen sich genauere Aussagen zum Knochenmark machen (dies ist insbesondere bei den Patienten von Interesse, bei denen eine Kernspintomographie aus bestimmten Gründen (z. B. Herzschrittmacher) nicht durchgeführt werden darf).
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Das neue CT hat mit einem Gantrydurchmesser von 82 cm einen 10 cm größeren Durchmesser als das alte Gerät. Gantry bezeichnet die Öffnung, durch die der Patient mit dem Untersuchungstisch durchgefahren wird.

Der größere Durchmesser ist überaus vorteilhaft bei:

  • intensivmedizinisch versorgten Patienten, da mehr Platz ist für Schlauch- und Beatmungsgerätschaften
  • adipösen Patienten
  • Patienten mit Platzangst
  • Patienten der Strahlentherapie, bei denen ein sog. Planungs-CT im Rahmen der Bestrahlungsplanung durchgeführt werden muss
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